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MOZOM vergelijkt

MOZOM vergleicht: Code Red, Hitzewelle oder neue Warnsprache?

KI-Foto von alter Zeitung, Wasser, Ventilator, Thermometer und modernen roten Wetterwarnungen auf Laptop und Telefon als Bild von Hitzewelle und Code Rot.
Quelle
MOZOM vergelijkt
MOZOM-Titel
MOZOM vergleicht: Code Red, Hitzewelle oder neue Warnsprache?
Originaltitel
NOS, KNMI, RIVM, CBS und alte Hitzearchive zeigen, wie die gleiche Hitze aus Hitzewellen und Wasserratschlägen in Wetteralarm und Auswirkungsanalyse umgewandelt wurde
Autor
MOZOM-redactie
Datum
25 juni 2026 om 18:52
Thema
Vergleich des ersten niederländischen Codes Rot für Hitze mit früheren schweren Hitzewellen in den Jahren 2003, 2006 und 2019, als die Sprache hauptsächlich Hitzewelle, Hitzeplan, Trinkempfehlungen und Code Orange lautete.

Zusammenfassung des Originalberichts

Am 25. Juni 2026 meldet die NOS, dass in den Niederlanden erstmals der Code Rot aufgrund von Hitze verhängt wurde. Das KNMI warnt vor extremer Hitze, hoher Luftfeuchtigkeit, Hitzestärke 9 bis 10, Tropennächten und gesundheitlichen Beschwerden, die auch gesunde Menschen betreffen können. Die Warnung ist nicht nur meteorologischer Natur: Das KNMI erwähnt auch Auswirkungen, soziale Folgen und ein Team für Wetterauswirkungen mit Parteien wie dem Nationalen Krisenzentrum, der Polizei, der Feuerwehr, ProRail und Rijkswaterstaat. Das ist ein anderes Warnsignal als bei älteren Hitzewellen. Im Jahr 2006 erlebten die Niederlande zwei Hitzewellen; Nach Angaben des KNMI war der Juli 2006 der wärmste Monat seit Beginn der Messungen im Jahr 1706, und CBS meldete im Juli etwa tausend zusätzliche Todesfälle aufgrund der Hitze. Allerdings erwähnten die Nachrichten damals den Code Rot für Hitze nicht, da das aktuelle Farbcodesystem erst seit 2010 im KNMI-Archiv sichtbar ist und der Nationale Wärmeplan erst 2007 erstellt wurde. Auch im Jahr 2019, als die Niederlande mit 40,7 Grad in Gilze-Rijen erstmals offiziell die 40-Grad-Marke überschritten, galt späteren Klimaanpassungsquellen zufolge der Code Orange und nicht der Code Rot. Im Jahr 2024 schrieb das RIVM sogar, dass in den Niederlanden der Code Rot für Hitze noch nicht deklariert sei.

Auffallend in dieser Nachricht

Es fällt auf, dass Code Rot kein reines Thermometerwort ist. Das KNMI schreibt, dass die meteorologischen Richtlinien für Code Orange und Rot gleich sein können und dass die Auswirkungen führend sind. Dadurch kann eine Hitzewelle, die zuvor als schweres Sommerwetter gemeldet wurde, nun als soziale Risikosituation eingestuft werden. Das macht die Warnung zwar nicht unbedingt sinnlos, verändert aber die Einstellung der Bürger zu den Nachrichten.

Weniger sichtbarer Kontext

Weniger sichtbar ist, dass die Niederlande nach früheren schweren Sommern das Hitzewarnsystem aufgebaut haben. Die Hitze von 2003 und 2006 führte zu einer erhöhten Sterblichkeit und einer erhöhten Nachfrage nach Gesundheitsversorgung; Es folgten Wärmeplan, lokale Wärmepläne, Codefarben, Wärmeleistung und Szenarioübungen. Früher hieß es oft: Es wird heiß, genug trinken, auf Senioren und Kinder achten, Schule oder Arbeit anpassen. Jetzt heißt es auch: Das System muss vorbereitet sein, Rettungsdienste müssen lauffähig sein, Ereignisse müssen bewertet werden und Infrastruktur kann angreifbar werden.

Mögliche Botschaft hinter der Nachricht

Eine mögliche Botschaft ist, dass die Medien nicht nur darüber berichten, wie heiß es wird, sondern auch, welche gesellschaftliche Bedeutung die Hitze bekommt. Code Rot macht Temperatur zu einer Aufgabe: Passen Sie Ihr Verhalten an, organisieren Sie die Pflege, begrenzen Sie Risiken und nehmen Sie die Regierungssprache ernst.

Neutrales Fazit

Das neutrale Fazit: Nein, in früheren Hitzewellen wurde der Code Rot für Hitze meist nicht thematisiert. Manchmal, weil das System noch nicht existierte, manchmal, weil Code Orange oder der Heat Plan die passende Sprache waren. Aber die Hitze selbst war nicht harmlos. Der Unterschied liegt im Rahmen und in der Organisation: von der Hitzewellenbotschaft bis zur Risikokommunikation.

Quelle: